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Dynamisch und mit tänzerischem Esprit
50 Jahre Akkordeon-Orchester Nellingen


Klangvolles Finale. Die Akkordeon-Orchester aus Nellingen und Berkheim musizieren gemeinsam

Klangvolles Finale - Die Akkordeon-Orchester aus Nellingen und Berkheim musizieren gemeinsam


Beim Matinee-Konzert im Theater an der Halle stellte sich das Akkordeon-Orchester Nellingen in guter Form vor: Sowohl die einleitend klang prächtig gespielte Ouvertüre in C von Rudolf Würthner wie auch das mit eingängigen Melodien und rhythmischem Drive garnierte„Concerto d'amore" Jacob de Haans begeisterten die Zuhörer. Dabei sorgte der präzise Schlag des routinierten Dirigenten Alexander Sirjanow für gut abgestimmtes Zusammenspiel und damit für ein transparentes Klangbild des zahlenmäßig recht kleinen, jedoch bestens präparierten Ensembles. Auch dynamisch und rhythmisch wurde differenziert gestaltet.

Dies kam den mit virtuosem Laufwerk gespickten„Variazioni in Blue" ebenso zugute wie dem mit tänzerischem Esprit servierten „Tango Sensación" von Thomas Ott. Das Matinee-Konzert war jedoch nicht nur ein musikalisches Ereignis — es war auch Auftakt der vielschichtigen Veranstaltungen zum 50-jährigen Bestehen des Akkordeon-Orchesters Nellingen. Oberbürgermeister Christof Bolay überbrachte die Glückwünsche der Stadt und würdigte das Engagement des Orchesters, insbesondere im Rahmen der Städtepartnerschaften Ostfilderns. Doch der OB brachte nicht nur lobende Worte mit, sondern auch einen Scheck zur Unterstützung der Orchesterarbeit. „Es ist heute keineswegs selbstverständlich, über lange Zeit zu einem Verein zu halten und diesen aktiv oder passiv zu fördern", sagte Erhard Schwenk, Vorsitzender des Bezirks Staufen im Deutschen Harmonika-Verband. Er konnte einige Mitglieder auszeichnen, die seit 30 Jahren dem Verein die Treue halten und überreichte für 40-jährige aktive Vereinszugehörigkeit die Verdienstmedaille des Verbandes in Silber mit Urkunde an Helene Kaiser, Hannelore Baumgärtner und Peter Heim.

Eine besondere Ehrung gab es für den Dirigenten Alexander Sirjanow, der das Orchester seit 25 Jahren musikalisch leitet: Er erhielt die Goldene Dirigentennadel. Stolz nahmen die Vorstandsmitglieder Peter Heim und Joachim Luik zum Jubiläum vom Harmonika-Verband eine gläserne Skulptur entgegen — dann ehrten sie vereinsintern zahlreiche Mitglieder. Im zweiten Teil stand wieder die Musik im Zentrum. Seit vielen Jahren sind das Akkordeon Orchester Nellingen und das Orchester aus dem benachbarten Berkheim freundschaftlich verbunden.

Die Berkheimer gratulierten mit einem bunten Melodienstrauß, brachten unter der Leitung von Wolfgang Martens eine Sinfonia von Johann Christian Bach zu Gehör und mit dem versierten Akkordeonsolisten Jürgen Berner auch die „Romanze del diablo" von Astor Piazolla. Wenn sich das Orchester in einer Rhapsodie von Robert Finn im Zusammenspiel nicht immer auf der Idealspur bewegte, so machten dies die Instrumentalisten durch frischen Musiziergeist und ausdrucksstarkes Spiel wieder wett. Starkes Engagement drückte auch der mit rhythmischer Verve vorgetragenen „Sinfonia per un addio" den Stempel auf — in der Struktur differenziert und mit feinen dynamischen Stufungen. Von beiden Orchestern in guter Abstimmung vorgetragen brachte das klangvolle Finale zunächst ein Medley mit bekannten Ohrwürmern von George Gershwin, Den Schlusspunkt setzte Jose Manzo Perronis „Moliendo Cafe": Melodisch klangschön phrasiert und mit vorwärtsdrängendem Puls der Schlagzeuger.

Quelle: AON - 24.02.2019

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